"Bunker, Basen und Relikte" Harald Fäth


"Bunker, Basen und Relikte" Harald Fäth

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Fakten und Legenden über Atombunker, unterirdische Anlagen und Anlagen des kalten Krieges.

Jahrzehntelang war Deutschland potentieller Initialzünder eines weltweiten thermonuklearen Krieges. Der wahrscheinlichste Weg angreifender Ost- Truppen führte durch Hessen. Vor nicht einmal 25 Jahren befand sich Deutschland in einer Art kollektiver Atomangst. Nicht nur die Nachrüstung, auch die Friedensbewegung schürte die Angst unter der Bevölkerung. Angebliche Giftgasdepots, kilometerlange geheime unterirdische US Basen oder die "Sprengschächte", in denen angeblich Atomminen gezündet werden sollten.

In der Nachbetrachtung hat das ganze schon fast komische Züge: Da zogen Heerscharen von Demonstranten mit Transparenten "kein Giftgas" zu einem US Depot in dem Zelte und anderes Equipment lagerten... während das "echte" Sonderwaffendepot nur wenige Kilometer entfernt keinerlei Beachtung fand.

Allerdings: Wahr ist, dass quer durch die Republik Bunker gebaut wurden. Ob neu in Tiefgaragen oder als umgebaute Hochbunker des II Weltkriegs. Nato Depots wuchsen fast über Nacht in Wäldern empor, die Bundeswehr legte an weit über 4000 Stellen vorbereitete "Sperren", meist in Form von Sprengschächten an.

Dieses Buch will nicht mit Zahlen erschlagen, nicht mit Bunkerwandstärken und Detonationswerten aufwarten sondern sieht sich vielmehr als reich bebildertes Lesebuch mit einem Überblick über das, was es damals gab... und oft heute noch gibt und erhalten ist. Es will mit einigen der Gerüchte aufräumen, die sich oft sogar noch bis ins Heute erhalten haben. Und auch, wenn man sich heute bei einigen der vorgestellten Legenden nicht vorstellen kann, dass dies wirklich jemals ein Mensch geglaubt hat... so war es.

Gebunden, 180 Seiten

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