"Ich bin in Gott, und wo bist Du? (Satire!)" Anna Tova


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"Ich bin in Gott, und wo bist Du? (Satire!)" Anna Tova

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Keine Erleuchtung ohne weiße Socken!

Diese Satire widme ich meinem Mann und meinem Sohn. Es sind die Menschen die ich liebe und mit denen ich am schönsten lachen kann.

Der Dauerkiffer Michael hält sich für erleuchtet. Als größter Bewunderer seiner selbst gründet er zusammen mit seiner grenzdebilen Freundin einen Aschram. Mit ihr und einer Entourage verkrachter Existenzen  zieht er in den Krieg gegen seine größte Widersacherin, die ebenfalls erleuchtete Mama Makamba. Der Kampf der beiden Erleuchteten endet im Glück. Fragt sich nur für wen.

Leseprobe:

Die enge Entourage des Erleuchteten hockte bei meiner Ankunft mit verkrampfter Miene auf goldbestickten Meditationskissen, kreisförmig um eine leuchtende, rotierende Salzkristall-Pyramide angeordnet; in dem Zimmer im ersten Geschoss, das ich noch im halb fertigen Renovierungszustand erlebt hatte. Nur Hina Miene war unverändert. Sie stopfte sich verstohlen ein Stückchen Trauben-Nuss-Schokolade nach dem anderen in den Mund und lächelte so dümmlich selbstvergessen wie immer.

Über ihrer aller Häupter baumelte ein Glücks-Klangspiel aus Messingglocken und chinesischen Glücksmünzen von der Decke herab, das sich, verursacht durch das wütende Auf-und Abgehen ihres Meisters, unentwegt drehte. Das penetrante Kling-Klang zehrte an meinen Nerven.

Der Erleuchtete war außer sich. Er wedelte aufgeregt mit seinem Joint in der Luft herum, den er wie eine Zigarre zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand hielt, und sagte fortwährend: "Dat bedeutet Krieg" …

Gebunden, 168 Seiten

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